Rib-Eye-Steak – ein saftiger Hochgenuss

Rib-Eye-Steak
Rib-Eye-Steak

Unter Kennern gilt es als eines der delikatesten Steaks, denn das aromatische Fleischstück punktet mit viel Profil und verspricht absoluten Hochgenuss. Wenn der köstliche Geruch des edlen Stücks vom Grill herüberweht, kann wohl kaum einer widerstehen. Doch was macht das Rib-Eye-Steak eigentlich aus und, wie wird es auf dem Grill richtig zubereitet?

Wie sieht ein typisches Rib-Eye-Steak aus?

Manche sagen, das Rib-Eye-Steak verdankt seinen Namen dem charakteristischen Fettkern, der entfernt an ein Auge erinnert. Andere führen es eher auf den mageren Kern des „runden Roastbeef“ zurück. Es zeichnet sich außerdem durch eine feine Fettmarmorierung aus, die das Fleisch durchzieht. Genau diese Marmorierung macht das feinfaserige Fleisch ganz besonders zart und saftig. Das Steak wird aus der Hochrippe geschnitten, einem Teil des Rinderrückens, der zwischen Rindernacken und Roastbeef sitzt. Das Fleisch stammt für gewöhnlich von jungen Rindern, die nicht älter als ein Jahr sein dürfen. Manchmal geht das Rib-Eye-Steak auch unter der Bezeichnung Zwischenrippenstück über den Ladentisch. Üblicherweise ist es 2-3 cm dick geschnitten und wiegt ungefähr 250 g.

Woran erkennt man gute Qualität?

Das Fleisch sollte gut abgehangen sein, erst dann wird ein Steak auf dem Grill zart und saftig. Ein gutes Steak muss 8-20 Tage in der Kühlkammer reifen, bevor es in die Fleischtheke gelangt. Je länger das Fleisch reift, desto zarter wird es und umso tiefer muss der Kunde in die Tasche greifen. Gut abgehangenes Fleisch zeichnet sich durch eine dunkelrote Farbe aus. Oft färbt sich der Fettkern während der Reifung leicht gelblich.
Ein gutes Rib-Eye-Steak schont nicht unbedingt den Geldbeutel, denn auch bei Fleisch gilt: Qualität hat ihren Preis. Doch die Ausgabe lohnt sich, denn ein gut abgehangenes, hochwertiges Steak ist ein absoluter Hochgenuss.

Rib-Eye-Steak richtig grillen – so geht’s

Falls das Steak vor dem Grillen mariniert werden soll, darf die Marinade auf keinen Fall Salz enthalten! Das Salz entzieht dem Fleisch Flüssigkeit und macht es trocken. Das Steak darf erst unmittelbar vor dem Grillen gesalzen werden. Ebenso wenig darf das Fleisch direkt aus dem Kühlschrank auf den Grill gelegt werden, es sollte zunächst Zimmertemperatur angenommen haben. Nun werden die Steaks bei lebhafter Hitze von jeder Seite 3-4 Minuten scharf angeröstet, möglichst ohne sie zwischendurch zu bewegen. Jetzt gilt es, die Steaks, in Alufolie gewickelt, noch mindestens 5 Minuten ruhen zu lassen. So kann sich der Fleischsaft optimal in den Steaks verteilen und sie bleiben wunderbar zart, saftig und aromatisch.
Es lohnt sich durchaus, beim Grillen der Steaks auf die Uhr zu sehen, um sie nicht zu übergaren. Auch das beste Stück Fleisch wird zur berühmten Schuhsohle, wenn es durch ist. Und nun, guten Appetit!

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