Grillkota

Grillkota – Gemütliche Grillhütten aus Holz

Schon mal von einer Grillkota gehört? In Zeiten, in welchen Grillen einen immer höheren Stellenwert einnimmt, ist es kein Wunder, dass auch verschiedenste Hilfsmittel verwendet werden, um auch bei schlechtem Wetter und Minusgraden nicht auf das Vergnügen des Grillens verzichten zu müssen. Eines dieser Hilfsmittel ist die sogenannte Grillkota. Der Name kommt – wie die Hütte aus Holz selbst, aus Skandinavien. Dort sind Kotas die traditionellen Zelte der Ureinwohner Lapplands, in welchen in der Mitte auf offenem Feuer gekocht wurde. Daraus entwickelten sich die – nun rechteckigen – Hütten aus Holz, mit einer offenen Feuer- beziehungsweise Grillstelle in der Mitte. In den letzten Jahren kam diese Entwicklung auch in Mitteleuropa und damit auch in Deutschland an. Doch wie nutzt man eine Grillkota richtig? Worauf muss man beim Kauf und beim darauffolgenden Aufbau achten? Und welche Arten gibt es überhaupt? Diese und andere Fragen beantworten wir in unserem großen Vergleich.

Wie nutzt man eine Grillkota richtig?

Die Nutzung von Kotas ist denkbar einfach. Sind diese erst einmal korrekt aufgebaut, kann man eigentlich nicht mehr viel falsch machen. In der Mitte der Hütte ist eine Grillstelle eingebaut. Der beim Grillen entstehende Rauch wird nach oben durch einen integrierten Kamin abgeleitet und stellt so keine Unannehmlichkeit oder gar Gefahr dar. Je nach Größe und Ausstattung der Hütte finden meist zwischen sechs und zwölf Personen Platz im Inneren. Natürlich können auch größere Grillkotas erworben werden.

Welche Vorteile hat die Nutzung einer solchen Holzhütte?

Der größte Vorteil ist mit Sicherheit die Möglichkeit, das ganze Jahr über, bei jeglichen Wetter Grillen zu können. Egal ob Regen oder Schneefall, ob starker Wind oder kalte Temperaturen – in der Grillkota ist es immer trocken und gemütlich warm.
Auch als Ausweichmöglichkeit für die sommerliche Gartenparty – auch ganz ohne Grillen – eignen sich die Hütten hervorragend. Bei einem plötzlichen Regenguss können so alle Gäste im Trockenen weiter feiern.
Durch die aus Holz bestehenden Wände ist das Raumklima in der Hütte immer hervorragend. Einerseits wird die Wärme hervorragend isoliert, auf der anderen Seite ist die Belüftung hervorragend. Da Grillkotas eine gewisse Höhe besitzen müssen, damit der Abzug über den Kamin wie gewünscht funktioniert, stellt es auch kein Problem dar, in der Hütte zu stehen. So können auch einmal mehr Personen als Sitzplätze vorhanden Platz finden.

Welche Nachteile hat die Nutzung von Grillhütten?

Bei der Nutzung lassen sich kaum Nachteile feststellen. Einzig zu erwähnen ist, dass die Temperatur im Sommer durchaus recht hoch werden kann. Da die Hütte sehr gut isoliert ist, sorgt die bereits vorhandene Raumtemperatur in Kombination mit der Hitze des Grills für teils unangenehm hohe Temperaturen.

Ansonsten sind geringe, mögliche Nachteile nur bei der Anschaffung der Hütten zu finden. Die Anschaffungskosten sind grundsätzlich nicht unbedingt als gering zu bezeichnen. Hinzu kommen häufig zusätzliche Kosten, die bei der Ausstattung hinzukommen, da diese meist nicht im Preis inkludiert ist. Hier gilt es sich unbedingt vor dem Erwerb zu informieren und die Preise und gebotenen Leistungen genau zu vergleichen. Auch der Aufbau der Hütte ist meist nicht im Preis enthalten. Handwerklich begabte Grillfans können so natürlich viel Geld sparen, und die Kota selbst aufbauen, für alle anderen wartet ein weiterer, oft versteckter, Kostenfaktor.

Welche Modelle gibt es?

Grillkotas können in sämtlichen Größen und Formen erworben werden. Die meisten der Hütten werden als Bausätze geliefert, welche selbst nach Anleitung errichtet werden können, oder aber natürlich auch vom Hersteller – gegen einen Aufpreis – aufgestellt werden. Es ist zu berücksichtigen, dass die Fenster meist erst nachträglich vor Ort eingesetzt werden, da die Gefahr einer Beschädigung beim Transport und beim Aufbauen zu hoch wäre.

Eine spezielle Variante sind Grillkotas mit abnehmbaren Wänden. Mit nur wenig Aufwand können die Seitenwände entfernt werden, wodurch nur noch das Grundgerüst und die Überdachung stehen bleiben, und man eine Art Pavillon erhält. Dies ist vor allem im Sommer äußerst angenehm, um die ansonsten entstehenden hohen Temperaturen zu vermeiden.

Eine weitere mögliche Zusatzfunktion ist, bei einer größeren Grillkota, einen weiteren Raum hinzufügen, welcher einen Saunaofen enthält. So kann man zwei fantastische skandinavische Erfindungen kombinieren, und sowohl eine Grillhütte als auch eine eigene kleine, private Sauna im eigenen Garten aufstellen. Es gilt hier dafür zu sorgen, das passende Holz zu wählen, welches die Feuchtigkeit, die beim Saunieren auftritt, aushält ohne beschädigt zu werden.

Aus welchen Materialien besteht eine Grillkota?

Die Hütten zum Grillen werden grundsätzlich aus Holz errichtet, da nur so das passende Raumklima geschaffen werden kann. Die verwendeten Holzsorten können unterschiedlichster Art sein. Am häufigsten wird jedoch Fichtenholz genutzt, da dieses den Witterungen am besten standhält und gleichzeitig verhältnismäßig kostengünstig zu erwerben ist. Ein wenig teurer, aber von der Qualität her noch besser zu beurteilen, ist das Holz der Kiefer, welches vor allem in Skandinavien selbst häufig verwendet wird. Das Holz wird in Rundbohlen verwendet, da diese perfekt dazu geeignet sind, nach außen zu isolieren und gleichzeitig innen ein angenehmes Flair zu bieten.

Worauf muss beim Kauf einer Grillkota geachtet werden?

Allen voran gilt es, die passende Größe für den eigenen Garten zu wählen. Nicht nur der verfügbare Platz sondern auch die gewünschte Gästeanzahl haben auf diese Wahl eine Auswirkung. Anhand der Größe muss überprüft werden, ob eine Baugenehmigung für die Errichtung der Hütte notwendig ist. Dies ist je nach Bundesland unterschiedlich.
Die Form und das gewählte Modell sind vor allem optische Faktoren, aber dennoch nicht zu unterschätzen. Schließlich soll die Grillhütte ja für lange Zeit in Verwendung sein und daher auch optisch ansprechend sein und zum restlichen Haus und Garten passen.
Eine weitere Wahl ist die Variante der Hütte. Besteht der Wunsch eine Sauna inkludiert zu haben? Sollen die Seitenwände abgenommen werden können, damit im Sommer angenehmere Temperaturen herrschen? Auch die Wahl des verwendeten Holzes, die Art des Bodens und die Auswahl der passenden Dachschindel ist wichtig. Die Hersteller beraten Sie in dieser Hinsicht jedoch sehr gerne und kompetent.

Sind all diese Fragen beantwortet, gilt es immer noch die Ausstattung zu wählen. Am wichtigsten sind hier die Sitzgelegenheiten sowie ein, meist zentral positionierter, Tisch. Auch sonstiges Zubehör kann erworben werden. Hier reicht die Auswahl von traditionell verwendeten Rentierfellen hin bis zu rustikalem Geschirr aus Holz oder Metal.
Zu guter Letzt gilt es natürlich auch den best möglichen Preis zu bekommen. Hierzu müssen sämtliche möglichen versteckten Kosten wie Ausstattung, Lieferung und Aufbau berücksichtigt und anschließend verglichen werden.

Tipps für Ihre Grillkota

– Grillen mit offenem Feuer ist eine tolle Sache, doch kann auch hierzu Strom sehr nützlich sein. Lassen Sie sich einen Stromanschluss legen, um auf alle Eventualitäten vorbereitet zu sein.
– Führen Sie nach dem Aufbau einen Abzugtest durch. Nur wenn die Hütte richtig montiert wurde, kann der Abzug perfekt funktionieren. In diesem Zuge können sie auch die Höhe des Abzuges perfekt justieren.
– Decken Sie die im Fundament befindlichen Belüftungsrohre mit Deckeln ab, so verhindern Sie das Eindringen von kleinen Tieren über diese Rohre.

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