GrillGrates

Grillgrates – Dem Steak das richtige Branding geben

Grillgrates – wo Fleisch noch Fleisch sein darf

Egal, wie oft man grillt und wieviel Spaß man dabei hat – ob Gasgriller oder Holzkohlefan; man ist ständig bemüht, den Grillvorgang weiter zu optimieren, um neue Geschmackserlebnisse zu bekommen. Man möchte seine Lieben mit immer neuen Kreationen überraschen, das hört nicht auf – und so bin auch ich ständig auf der Suche nach dem perfekt gegrillten Fleisch.
So bin ich schließlich auf die Grillgrates gestoßen und habe sie ausprobiert.

Halten die Roste was sie versprechen?

Grillgrates sind Aluminiumroste aus den USA.
Ihre Besonderheit ist zum einen ihr Gewicht – Grillgrates sind extrem leicht – und zum anderen haben sie zwei unterschiedliche Oberflächen; die eine besteht aus gewölbten Spitzen und die andere ist glatt. Während die glatte Seite zum Garen von Gemüse gedacht ist, dient die gewölbte Seite zum optimalen Grillen des Fleisches. Die wichtigste Funktion der Grillgrates ist nämlich ihre Fähigkeit, Hitze schnell aufzunehmen und entsprechend weiterzugeben.
Für meinen Selbstversuch habe ich für meine Frau und mich zwei schöne große Entrecotes besorgt, die ich über Nacht in Kräuterbutter eingelegt habe.
Den Grillgrates wird nämlich nachgesagt, dass der austretende Fleischsaft in den Wölbungen gesammelt wird und nicht wie auf normalen Rosten heruntertropft und in der Glut landet.

Bei meinem Gasgrill gibt es zwar keine Glut, aber das Tropfen der Sud ist auch hier nicht so angenehm. In diesem Fall soll das erfolgreich verhindert werden, also dürften auch Marinaden kein Thema sein.
Wie in der Beschreibung empfohlen, habe ich das Aluminiumrost nach dem Reinigen mit etwas Speiseöl eingerieben, um die Geschmeidigkeit zu gewährleisten. Auf diese Art und Weise soll Angebackenes schnell zu entfernen sein.
Nach einer Weile lege ich die saftigen Rindfleischstücke auf das vorbereitete Rost.
Die Grillgrates halten bis hierher schon mal, was sie versprechen – sie sind ordentlich heiss und das Fleisch fängt direkt an zu brutzeln; es duftet gewohnt lecker!
Bereits nach 3 Minuten kann ich das Fleisch wenden, damit es auf beiden Seiten die typische Musterung erhält.

Obwohl dieses Grillmuster ein optisches Highlight ist und mir das Wasser schon im Munde zusammenläuft, bin ich noch nicht ganz zufrieden. Mir kommt eine Idee, die ich auch sofort in die Tat umsetze.
Diese Bleche haben ja auch eine glatte Seite. Es wird empfohlen, diese für das Garen von Gemüse zu verwenden.

Nun bin ich aber nicht der Typ, der sich unkommentiert mit Empfehlungen begnügt.
Also wage ich ein weiteres Experiment – sehr zum Leidwesen meiner Gattin, die ihr köstliches Stück Fleisch schon schrumpfen sieht und am liebsten sofort hineinbeißen möchte. Ich drehe das Blech also um und lege unser grillgemustertes Fleisch darauf.
Nach kurzem Schockgrillen von beiden Seiten passiert etwas, womit wir beide nie gerechnet hätten:
Das Fleisch sieht noch perfekter aus als eben!
Es ist knusprig braun und doch so saftig.
Der Daumentest bestätigt das zu hundert Prozent. Das Entrecote gibt nach, die Kruste ist aber durchgehend.
Meine Frau darf es vom Grill nehmen und das gelingt ihr ohne Komplikationen.
Es ist nichts angebacken.

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Der Geschmackstest; einfach nur mmmhm

Bereits beim Schneiden ist es um mich geschehen – das Messer gleitet durch das Fleisch, ohne das ich Kraft aufbringen muss. Der Teller färbt sich zartrosa; die Röstaromen sind gleichmäßig über das ganze Fleisch verteilt und das schmeckt man auch!
Die Kräuterbutter ist mit dem Fleisch verschmolzen, bildet quasi eine Einheit.
Es kommt nicht allzu häufig vor, aber in diesem Falle sind meine Frau und ich uns absolut einig; wir achten sehr auf unsere Ernährung und kaufen prinzipiell nur hochwertige Lebensmittel. Aber auch die kann man durch falsche Zubereitung zerstören. Wir haben vieles ausprobiert, entdecken immer gerne Neues und durften dadurch einige Gaumenfreuden erleben – aber das hier kommt tatsächlich einem Höhepunkt gleich.

Das komplette Gesamtpaket stimmt:
das Fleisch ist superschnell gegrillt
es hat das typische und beliebte Grillmuster
die Farbe ist perfekt
die Röstaromen sind gleichmäßig verteilt
die Kruste ist durchgängig
das Fleisch ist superzart und
schmeckt einfach himmlisch.
Doch warum gelingt das mit den Grates so dermaßen gut?

Alu-Grill-Grates genauer unter die Lupe genommen

Die Bleche sind aus dünnem Aluminium gefertigt. Aluminium hat im Gegensatz zu Edelstahl die Eigenschaft, Hitze schnell zu erreichen und auf die gesamte Fläche zu übertragen. Die Bleche leiten die Wärme also auf den ganzen Grill weiter, geben sie ab.
Die Hitze wandelt sich in Infrarotwärme um und sorgt dafür, dass das Fleisch gleichmäßig gart. Das Lochmuster und die Spitzen fangen den Fleischsaft und die Marinade ab und verhindern das Austrocknen oder verbrennen des Grillguts. Es bleibt schön saftig und es läuft nichts auf den Grill. Durch das Verdampfen der Sud wird die Feuchtigkeit während des gesamten Grillvorganges bewahrt – es hat also eine geschmacksverstärkende Wirkung. Genau für diesen Prozess wurden die Zwischenräume entwickelt, in denen sich Marinade und Fleischsaft sammeln.

GrillGrates
GrillGrates

Die Tatsache, dass die Grillgrates sich zusammenstecken lassen, macht sie zur idealen Ergänzung für jeden Grill. Die Grates können die herkömmlichen Roste sogar gänzlich ersetzen. Aber das ist jedem Grillmaster selbst überlassen; ob die Grates zusätzlich integriert werden oder eine ersetzende Funktion einnehmen, ob man eine glatte Seite anbringt und daneben die mit den Spitzen oder gleiche Oberflächen bevorzugt; auch die Garzeit und Farbe des Fleisches ist jedem selbst überlassen.
Englisches Steak, medium oder well done – jeder so, wie er es mag.
Mit diesen Aluminiumblechen wird aber selbst ungeübten Grillern der Weg zum
„Perfekt meat“ leichtgemacht.
Kein Tropfen aber auch kein vergeuden von Ressourcen – der Fleischsaft wird sinnvoll genutzt!

Endrunde – führt ein schaler Beigeschmack wegen nerviger Reinigung zum Punkteverlust?

Beim „Apres-Grillen“ zeigt sich immer, ob das Zubehör die Grillerherzen nachhaltig erfreuen oder innerhalb weniger Minuten zum Weinen bringen. Der Grillerseele nützt es nichts, viel Geld in etwas zu investieren, was nach einmaliger Benutzung schon wieder entsorgt werden muss.
Lange Rede, kurzer Sinn; ein gutes Grate, das sich nicht gut und ohne viel Kraftaufwand reinigen lässt, ist kein gutes Grate.
Scharfe Reinigungsmittel sind für Grill, Bleche und Co keine Option; sie schädigen nicht nur die Oberflächen, sondern langfristig gesehen auch Geschmack und Gesundheit.
Aber auch in diesem Bereich können die Alubleche ordentlich punkten; es muss weder gekratzt, noch geschrubbt werden.
Heißes Wasser und ein Spritzer Zitrone genügen und es lässt sich alles spielend lösen.
Selbst hässliche Verfärbungen, die man dem Aluminium immer nachsagt, bleiben aus.
Diese eloxierten Alu-Grates sehen nach dem Abwasch wieder aus wie neu und warten förmlich auf ihren neuen Einsatz – bei uns müssen sie da bestimmt nicht lange warten; nach dieser Generalprobe zu zweit folgt in Kürze das „Rudelgrillen“.

Übrigens:
Grill-Grates eignen sich für Holz-und Gasgrills und Smoker gleichermaßen.
Die Bleche lassen sich sogar in den gewünschten Maßen bestellen und können zusammengesteckt werden.

Mein persönlicher Tipp; krosse Bier-Filet-Streifen im Champignon-Zucchini-Bad

Den Grill wie gewohnt aufbauen und vorbereiten; eine Seite der Grates mit der glatten Oberfläche nach oben und eine mit den Spitzen.
Etwas Starkbier mit Sesamöl, Löwensenf, Ajvar und frischen Kräutern (z.B. Basilikum, Oregano und Schnittlauch) und etwas Salz und Pfeffer vermischen und die Rinderfilets kurz einlegen. In der Zeit die Champignons und Zucchini in dünne Scheiben schneiden. Die Zucchini leicht mit Mehl bestäuben. Das Gemüse mit 3 Knoblauchzehen auf der glatten Seite garen und ab und zu wenden. Das Fleisch aus der Marinade nehmen und 2 Minuten von jeder Seite auf der anderen Grate-Oberfläche garen. Danach herunternehmen und auf einem Brett in schmale Streifen schneiden.

Das Gemüse auf einem Teller anrichten.
Die Filetstreifen zur Verteilung der Röstaromen noch kurz auf der glatten Seite brutzeln lassen und anschließend auf das Gemüse betten.
Ein Löffel Crème fraîche rundet das Ganze ab.
Spätestens jetzt dürfte jeder von diesen Blechen überzeugt sein…

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